Produktionsästhetik: A. I. Allgemeine Bestimmungen. - II. Produktionsästhetik und Rhetorik. - B. I. Antike. - II. Mittelalter bis Klassik. - III. 18., 19. Jh. - IV. 20. Jh. Produktionsästhetik beschreibt und reflektiert als extensiver Begriff die Ursachen, Regeln und Funktionen menschlicher Herstellungen in einem Bezugsfeld, das das Kunstprodukt, seine (pluri)medialen Darstellungsformen und Entgrenzungen wie im weiteren Sinne Produktentwicklung und ökonomische Vermarktungsstrategien in den Bereichen von Technik, Handwerk und Dienstleistung umfassen kann. Für die Antike ist das Schöne zunächst direkt mit der ontologischen Wahrheit verbunden. Nur in der Formgebung (eidos) vermag der Kunstschaffende als apeiron, die 'Evidenz des Unendlichen' zu erreichen. Schönes (kalon) meint deshalb zugleich das Gute (agathon), das das Kunstschaffen vor dem Hintergrund der Unordnung des weltlichen Chaos sichtbar machen soll:
Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Beteilige Person: Semsch, Klaus (VerfasserIn)
Format: Paper
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2005